Wirtschafter’s Blog

Existenzgründung im Imbisswagen

Wer auf der Suche nach dem geeigneten Geschäftsmodell für seine Existenzgründung ist, der sollte sich auch mal einen Imbisswagen nicht nur von außen angucken. Denn dieser kann es als Existenzgrundlage durchaus in sich haben. Und damit sind nicht nur die Würstchen und Fritten gemeint, die man hier einkaufen kann.

„Ein Imbisswagen hat’s in sich – nicht nur Würstchen und Fritten. Eine Chance auf wirtschaftliche Existenz.“

Der Verkaufswagen, an dem Mahlzeiten und bzw. oder Getränke verkauft werden, steht meist nicht jeden Tag am selben Ort (man ist ja mobil), sondern hat oft an jedem Wochentag einen anderen, fest eingeplanten Standort, zu dem man als Betreiber seine lokal ansässige Kundschaft empfängt. Genauso werden Volksfeste oder Märkte beschickt.

Weil man dazu lediglich einen Führerschein und keine besondere Ausbildung benötigt, kann dies eine gute Chance auf wirtschaftliche Existenz darstellen. Man muss nur Spaß am Kochen und am Umgang mit Menschen haben. Egal ob hauptberuflich oder nebenberuflich.

„Nur mit Spaß am Kochen und den Menschen. Und ein wenig Baurecht.“

Einige Dinge gibt es dann aber doch zu beachten, bevor man einen neuen oder gebrauchten Imbisswagen kaufen geht. Insbesondere sind dies im rechtlichen Bereich zum Beispiel die Vorschriften zur Gewerbeerlaubnis, Gaststättenerlaubnis, aus dem Lebensmittelgesetz und – man höre und staune – aus dem Baurecht, die fallweise durchaus zum Tragen kommen können.

Mehr Informationen zum Thema Imbisswagen und Existenzgründung erhält man auf der Webseite www.imbisswagen.net . Dort gibt es bald auch eine Liste von Händlern, die gebrauchte oder neue Imbisswagen anbieten.

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Visitenkarten

Visitenkarten haben im Geschäftsleben vor allem zwei Funktionen: Die Vermittlung von Kontaktdaten und die Dokumentation persönlicher Bekanntschaft. Nicht selten ist es so, dass beim Durchschauen von erhaltenen Visitenkarten, z.B. nach einer Messe, die gemachten Bekanntschaften anhand der erhaltenen Visitenkarten nochmal im Kopf durchgegangen werden, und solche Geschäftstermine mit ihrer Hilfe nachträglich weitere Struktur erhalten. Man erinnert sich und ordnet Kontakte ein bzw. Projekten und Gesprächsthemen zu, man könnte also sagen, dass Visitenkarten dabei helfen, eine Verifizierung und Verstärkung von kognitiven Eindrücken (Prägung) vorzunehmen.

Ggf. greift man während des Einordnens direkt zum Hörer und ruft einen besonders interessanten und akuten Kontakt sofort an. In diesem Fall haben Visitenkarten auch eine Trigger-Funktion, d.h. sie helfen dabei, eine spontane Reaktion bei Ansicht auszulösen.

Vor allem die zweite Funktion der Visitenkarte, also die Dokumentation der persönlichen Bekanntschaft, führt zu einer besonderen Bedeutung der Visitenkarte als analogem Informationsträger: Die Karte transportiert demnach nicht nur die formale Adresse bzw. Kontaktdaten, sondern ist auch dazu geeignet, einen persönlichen Eindruck zu kanalisieren und festigen – Stichwort: Image.

Zwar werden die „Business Cards“, wie sie im angelsächsischen Sprachraum genannt werden, zumeist in Standardformaten und oft recht konservativ produziert und ausgegeben. Schließlich ist die Visitenkarte ein bleibender Eindruck, den man als Firma nicht leichtfertig verspielen will. Für Vertreter bestimmter Branchen ist ein größerer Mut im Design und darum auch im Format aber durchaus zuträglich. Beispielsweise in den Kreativberufen kann eine Visitenkarte durchaus Kompetenz demonstrieren, einfach indem sie ausgefallen daher kommt, und demonstriert, was man selbst vertritt.

Es gibt einige Sammlungen von Visitenkarten, die ausgefallene und interessante Modelle zeigen. Diese sind zumindest als Inspirationsquelle geeignet. Und oft sind diese Exemplare so einfallsreich und erfrischend, dass man sofort selbst seinen Designer beauftragen möchte, eine neue Kollektion für das eigene Unternehmen zu entwerfen.

Wirtschaftsfaktor Karneval

Karneval ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor in den Hochburgen dieser Angewohnheit, wie z.B. in Köln. Klar, wenn man bedenkt, dass die Hotels an den Karnevalstagen quasi ausgebucht sind, weil Reisen in die Karnevalshochburg angeboten werden. Kölsch, zumindest aber Bier, fließt in Strömen, die Gastronomie feiert an diesen Tagen ihr immer wiederkehrendes Jahreshoch. Der Rosenmontagszug wird im Fernsehen übertragen, Medieninteresse ist also da, deshalb haben auch Sponsoren ein großes Interesse, mitzumachen. Automobilkonzerne und einzelne Autohändler stellen zum Beispiel oft die Fahrzeuge, mit denen der Zug durch die Innenstadt gezogen wird. Allein in Köln werden ca. 500 Millionen Euro pro Jahr mit Karneval umgesetzt. Die Angaben schwanken zwischen 3-5 Tausend Arbeitsplätzen, die von dem wilden Treiben in der Stadt abhängen sollen.

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